Donnerstag, 1. Dezember 2011

Happy Feet 2

Jaa, die Pinguine sind eh süß.
Jaa, sie können herzerweichend singen.
Jaa, sie tanzen mit ihren Patschefüßen, dass der Südpol wackelt (bis auf einen).
Und jaa, sie lernen in 100 Minuten Film wichtige Dinge fürs Leben. In 3D.

Aber halloho, echt jetzt mal: SINGENDE und TANZENDE Pinguine??? Pixars sprechende Autos waren schon hart an der Grenze des Vorstellbaren, aber eine "Hab' ein Lied auf den Lippen"-Seevogelsippe ist pretty much... too much.

Wenigstens singt und tanzt das Federvieh nicht die ganze Zeit. Zwischendurch gilt es, existentielle Probleme zu lösen. Denn durch die Kollision mit einem Eisberg ist das gesamte Pinguinvolk in einem Tal gefangen und zum Verhungern verurteilt, wenn nicht schnell ein Ausweg gefunden wird. Nur Pinguin Mumble und sein Sohn Erik, die zufällig von dem Unglück verschont bleiben, können jetzt noch helfen. Eine wunderbare Gelegenheit für Erik zu zeigen, was in ihm steckt. Der Kleine fühlt sich nämlich total fehl am Platz, weil er der Einzige in der Verwandtschaft ist, der beim Stepptanzen immer über seine eigenen Schwimmhäute stolpert.

Glaube, Freundschaft, Liebe, Singsing und Tralala, schön animiert, mit angemessenen 3D-Effekten. Ganz nett - mehr aber leider nicht. Ich jedenfalls freue mich jetzt noch ein bisschen mehr auf den frechen Kater mit den Stiefeln und dem spanischem Akzent!

Happy Feet 2
Animation
Australien, 2011
Regie: George Miller

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